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Carl Gustav Jung

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Carl Gustav Jung

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Erwachsenenjahre

Carl Gustav Jung Foto Nach Beendigung seines Studiums spezialisierte sich Carl Gustav Jung auf den Bereich der Psychiatrie. Seine erste Anstellung nahm er als Assistent von Professor Eugen Bleuler in der psychiatrischen Klinik in Zürich an. Im Jahr 1903 wurde er an dieser Klinik zunächst Volontärarzt, ab 1905 dann schließlich Oberarzt, was er bis 1909 blieb. Nebenher arbeitere er in den Jahren 1905 bis 1913 auch als Privatdozent der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich.

Etwa in dieser Zeit erfuhr er auch von den Theorien Sigmund Freuds und arbeitete mit diesem zeitweise zusammen. Seint wirklich gutes Wissen in den Fachbereichen der Biologie, Paläontologie, Zoologie und Archäologie half ihm bei seinen wissenschaftlichen Arbeiten sehr weiter.

Er widmete sich nun in Tests der Untersuchung von Probanten auf bestimmte Reizwörter, wobei er den Begriff der "Komplexe" international etablieren konnte.

Im Jahre 1910 wurde Carl Gustav Jung Präsident der "Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung" in Nürnberg. Mit seinem Berufskollegen Sigmund Freud überwarf es sich allerdings. Ausschlaggebend war sein Werk "Wandlungen und Symbole der Libido" welches 1911 erschien. Da Freud mit seinen Thesen nicht übereinstimmte, beendeten beide ihre Zusammenarbeit. Vor allem in der Libido-Theorie wich er von Freud deutlich ab.

Erstmals benutzte er die Begrifflichkeit "Analytische Psychologie" während eines vortrages vor der "Psycho-Medical-Society" in London im Jahre 1913, was sozusagen die Geburtsstunde der analytischen Schule der Psychologie als eigenen Bereich der Tiefenpsychologie war.

1914 gab er den Vorsitz in der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung ab, was auch an den Differenzen mit Freud lag. In den Krigsjahren von 1917 und 1918 war Jung als Sanitätsarzt in einem britischen Internierungslager tätig. Am Ende des Ersten Weltkrieges wandte er sich Jung dem Gnostizismus, einer religiösen Lehre, zu. Dieser Themenbereich wurde für ihn in seinem weiteren Leben immer bedeutender. Er versuchte stets, seine psychologischen Ansichten mit der Religion in Einklang zu bringen.

Im Jahre 1921 veröffentlichte Carl Gustav Jung sein wohl bedeutendstes Werk mit dem Titel "Psychologische Typen". Thematisch befasste sich diese Arbeit mit Introversion und Extraversion beim Menschen sowie dem Verhältnis von Bewusstsein und Unbewusstem. Auch versuchte er in dieser Zeit, kulurelle Zusammenhänge bei menschlichem Verhalten zu erforschen. Er unternahm zwischen 1921 und 1926 diverse Studienreisen nach Nord- und Ost-Afrika, Nordamerika. Er beschäftigte sich u. a. mit den Mythologien der dortigen Ureinwohner.

1928 fertigte er "Die Beziehungen zwischen dem Ich und dem Unbewussten". Im Jahre 1932 erhielt er von der Stadt Zürich den Literaturpreis verliehen. Die "Wirklichkeit der Seele" war ein weiteres Werk von ihm, welches er im Jahre 1934 veröffentlichte. Zu dieser Zeit wurde er auch Präsident der "Internationalen Gesellschaft für ärztliche Psychotherapie".

In den Jahren von 1933 bis 1941 war Carl Gustav Jung Professor an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Da der Glaube für ihn immer ein Thema war, entstand sein Buch "Psychologie und Religion". In der Anfangszeit des Nationalsozialismus hatte es den Anschein, dass sich Jung von dieser Ideologie zu Propagandazwecken missbrauchen ließ. Einige aus heutiger Sicht unglückliche Äußerungen von ihm im Rundfunk ließen ihn als eine Art Unterstützer der Ideologien erscheinen. Während er von dem Hitlerregime anfangs sogar gelobt wurde, wurden die Werke seines Widersachers Freud schon öffentlich verbrannt. Ab dem Jahre 1936 erfolgte dann aber eine deutliche Abkehr vom Nationalsozialismus. So wurden seine Werke ab 1939 dann ebenfalls in Deutschland verboten. er selber nahm zu seinem Verhalten in den Anfangsjahren nie öffentlich Stellung, da ihm dieser Lebensabschnitt offenbar im Nachhinein peinlich war.

Im Jahre 1944 wechselte er an die Universität von Basel, wo er als Professor für Medizinische Psychologie tätig war. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde 1948 in Zürich das nach ihm benannte C.-G.-Jung-Institut gegründet.

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